Vita

Anne Hermsen, geboren 1933 in Bremen, studierte Grafikdesign an der Bremer Kunstschule sowie als Stipendiatin an der Rudolph Schaffer School of Design in San Francisco.

Bekannt wurde sie zunächst durch ihre feinfühligen Kinderportraits in Rötel und Bleistift, von denen im Laufe der Jahre rund 220 Arbeiten entstanden.

Zur Malerei fand sie über die Beschäftigung mit russischen Ikonen, die sie auf altem Eichenholz mit Blattgold anfertigte. Aus dieser handwerklichen Arbeit entwickelte sich ihr Interesse an der Ölmalerei und schließlich an der freien Kunst. Es entstanden Stillleben, Landschaften, Akte und sinnliche Tuschezeichnungen – oft aus der Fantasie heraus, inspiriert von Mythologie, Natur und menschlicher Haltung. Besonders Figuren aus der griechischen Mythologie wie Pan oder Mänaden tauchen in ihren Werken immer wieder auf.

Anne Hermsen lebt und arbeitete über 50 Jahre zwischen Worpswede und Fischerhude, in einem kleinen, originellen Haus – nah an der Natur, frei und unabhängig.

Ihre Arbeiten verbindet eine klare Formsprache mit Sinnlichkeit, Intuition und der Haltung:

„Weniger ist immer auch mehr.“